Man sagt ja, dass die Isländer das mit dem Feiern ganz gut drauf haben...
Angefangen hat der Freitag Abend damit, dass wir zum Kringlan gefahren sind, dem größten Einkaufszentrum der Stadt, um unter anderem in der Vínbuðin Wein einzukaufen. Ebenso wie in Norwegen und Schweden haben die Isländer extra Läden für alkoholische Getränke, die um 18 Uhr zu machen und wenn man dann noch nichts hat, wird es teuer. Denn trotz allem, selber kaufen ist auch hier billiger als in den Lokalen.
Wir wollten uns aber für die erste Partynacht zum Essen einen Wein gönnen, aber ich bin dann doch aus allen Wolken gefallen. Die billigste Flasche Wein, die wir nach einer Weile ausfindig gemacht haben, kostet 10 Euro und wenn man sich zu dritt einen Weinkarton mit 3 Litern kauft, läuft es ungefähr auf dasselbe für jeden hinaus... ich musste jedenfalls erst mal wieder tief Luft holen, als ich mit den zwei Schwedinnen die Vínbuð verlassen hab.
Wir haben dann in der Appartement Küche schwedische Kjöttbullar mit Nudeln gekocht und den teuren Wein aus "edlen" Tassen getrunken, weil es nicht genug Gläser gab. Das nächste Mal kauf' ich lieber Bier aus Dosen :)
Später haben wir uns mit einem kurzen Abstecher in eine Limousine auf den Weg in die Stadt auf die erste Erasmus Party gemacht, die das Motto Meet your Buddy hatte (mein Buddy hatte aber keine Zeit) und in einem rosa gestrichenen Schwulenclub stattfand. Jedenfalls waren auch Isländer da, und es gab Freibier (!) und somit genug Möglichkeiten neue Leute kennen zu lernen, bekannte Gesichter wieder zu sehen und zu tanzen.
Irgendwann sind wir gleich gegenüber in einen anderen Club, wo wir uns wenig später auf einer vollgestopften Tanzfläche wiederfanden... Innerhalb kürzester Zeit waren wir, von betrunkenen Isländern umgeben und damit beschäftigt sie von uns fernzuhalten. Also wirklich! Einige schienen uns aber dann doch ganz nützlich, weil sie so eine Art Schutz um uns herum aufgebaut haben und wir in Ruhe tanzen konnten...
Nachts wird die Shoppingstraße (Laugurvegur) zur Partymeile und wir haben noch eine andere Bar reingeschaut, bis wir wirklich genug davon hatten dauernd angerempelt zu werden und wir uns auf dem Heimweg im Supermarkt, der rund um die Uhr geöffnet hat, noch mit Schokolade versorgt haben.
Achja, die Limousine war dann schon über alle Berge zu zahlenden Gästen...und irgendjemand hat erzählt, dass sie Björk gesehen haben, aber das steht bestimmt in keinem Zusammenhang.
liebe theresa.
AntwortenLöschendas hört sich doch supergut an. zu einer party hab ich es noch nicht geschafft.
übrigens, du alte norwegerin hast köttbollar falsch geschrieben. ich hoffe ich habs jetzt richtig geschrieben... naja. hauptsache essen sag ich mal.
freu mich schon auf sonntag abend.
Ade! Tot ziens.