Freitag, 24. September 2010

Árbæjarsafn


Einer der Kurse die ich belege heißt Icelandic Folktales, Beliefs, Customs and Identity: Ghosts, Sharkmeat, Mountain Women and Alcohol. Abgesehen vom sehr humorvollen Titel ist dieser Kurs echt informativ, ich bekomme einen anderen Blick auf die Sagas und finde sie sogar spannend. Was, als ich sie im ersten Jahr in Nordischer Philologie übersetzen musste, nicht so der Fall war. Ein guter Einblick in die Vergangenheit und Kultur der Isländer auf jeden Fall, aber auch viel zu lesen... Im Rahmen dieses Kurses haben wir gestern einen Ausflug ins Freilichtmuseum gemacht und uns alte Häuser angekuckt. lm Schnelldurchlauf hat uns eine Frau herumgeführt und weil wir nicht so viel Zeit hatten, gabs viel Foto-Knipserei. Dazu muss ich sagen, dass ca. jeder zweite Austauschstudent hier eine digitale Spiegelreflexkamera hat, was mich jedesmal aufs neue überrascht, wenn jeder seine Kamera zückt. Ich muss zugeben, da hätte ich mich mit einer "normalen" Digicam ein bisschen unzureichend ausgestattet gefühlt. Alles bestens also und hier gibts nostalgische Bilder aus dem Leben in Island vor 200 bis 100 Jahren:
Früher gegen Heute. Alte Bauernhäuser mit Grasdach (eine Kirche) gegen Hochhäuser.





Wolle spinnen und stricken.

zB für diese traditionelle Schuhe.


Wohnt hier vielleicht ein Hobbit? Nicht umsonst gibt es Parallelen zwischen dem frühen Island und Tolkiens Mittelerde.




Die Küche der reicheren Menschen. Die Bauern nannten die Häuser in der Stadt "leere Häuser", weil sie keine Tiere im Haus hatten. In den Bauernhäusern konnte man direkt vom Wohnhaus in den Stall.




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