Das Wandern ging natürlich trotz einer Blase an meiner Zehe weiter. Nicht umsonst hab ich ja noch den Heilbronner Weg als Training gemacht :)
An meinem zweiten Tag haben Emelie und ich uns einfach in einen Stadtbus gesetzt und sind bis zur letzten Station sitzen geblieben. Dabei fällt erstmal der Kleidungsstil der Jugendlichen auf, der unbedarft modisch wirkt und das Ticketsystem, das nämlich darin besteht, dass man das Geld entweder passend dabei hat oder sich am Busbahnhof eine Fahrkarte im Miniformat kauft.
Wir landeten dann nach einer halben Stunde tatsächlich am Rande des bebauten Gebiets und machten einen kleinen Spaziergang auf mit Kraut, Moos und Beeren bewachsene Hügel und haben uns auf der einen Seite Reykjavik mit den drei daranliegenden Städten Hafnafjörður, Kópavogur und Garðabaer von oben angeschaut und auf der anderen Seite einen Blick auf die weite hügelige, baumlose Landschaft gehabt.
Als wir uns dann von der ersten Wanderung zur Einstimmung auf den Rückweg gemacht haben, haben wir vor lauter Reden ganz vergessen nach einer Bushaltestelle Ausschau zu halten und als wir dann an einem Busschild waren, fuhr dort leider eine andere Linie. Nach einer ganzen Weile umherirren, die Wanderung hatte mittlerweile schon die Ausmaße einer kleinen Tour überschritten haben wir an einem Kiosk nachgefragt und erfahren, dass wir nur eine Parallelstraße weiter müssen. Da waren meine Füße vielleicht froh...
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